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Erster Spatenstich für das neue Kinderhaus Sonnenblume

Spatenstich Kinderhaus Sonnenblume

Großmehring (wal) „Wir legen heute den Grundstein für ein kinder- und familienfreundliches Großmehring und tätigen eine große Investition für unsere Zukunft, nämlich für unsere Kinder und vielleicht sogar unsere Kindeskinder“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Rainer Stingl seine Rede beim Spatenstich des neuen Kinderhauses „Sonnenblume“ im Baugebiet „Am Dettelbach“. Er erinnerte daran, dass sich der Gemeinderat bereits 2017 mit dem Bau eines Kinderhauses befasst hatte. Im April 2018 einiget man sich auf den Standort im Baugebiet „Am Dettelbach“ und im Mai 2019 erfolgte der Planungsauftrag an das Münchner Architekturbüro „Hirner und Riehl“. Der Neubau der Kindertageseinrichtung ist für insgesamt 8 Gruppen ausgerichtet, 4 für den Kindergarten, 4 für die Kinderkrippe. Insgesamt sollen darin 152 Kinder Platz finden. 52 Plätze sind für die Kinderkrippe gedacht, 100 für den Kindergarten. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt insgesamt 1759 Quadratmeter. „Der Bau wird uns finanziell einiges abverlangen, aber für unser stetig wachsendes Großmehring gibt es keine Alternative dazu,“ trat Stingl Stimmen entgegen, die eine schlichtere Bauweise angemahnt hätten. Auf etwa 10 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt. „Ich bin mir sicher, dass sich viele Generationen von Kindern in diesem neuen Kinderhaus wohl fühlen werden, “ prognostizierte der Bürgermeister.

Das gesamte Konzept sei in enger Zusammenarbeit von Architekten, Landschaftsgestaltern, Verwaltung und Erzieherinnen abgestimmt worden. Es sei an ziemlich alles gedacht worden, damit es den zukünftigen Besuchern der Kindertagesstätte an nichts fehlen werde. Wenn alles wie geplant verläuft, sollen die Bauarbeiten bis Januar 2023 abgeschlossen sein. „Wir in Großmehring freuen uns auf diese Einrichtung, auf den Zugewinn für unsere Kinder,“ schloss Stingl seine Ausführungen.

Der stellvertretende Landrat Bernhard Sammiller freute sich über den Weitblick des Gemeinderats, denn Großmehring werde etwa im Jahr 2024 9000 Einwohner haben. „So wird sich das Kinderhaus schnell füllen und bald zu einem Herzstück der neuen Siedlung werden,“ zeigte sich Sammiller überzeugt.

Die Architektin Melanie Wenderlein vom Büro „Hirner und Riehl“ betonte in ihrem Grußwort besonders die nachhaltige Bauweise des Gebäudes. Es wird ein Holzbau. Etwa 2000 Kubikmeter Holz werden verbaut. Damit werden etwa 1500 Tonnen CO2 eingespart, das entspricht einem Jahresausstoß von 780 PKW.

Pfarrer Wilhelm Karsten kam in seinem Grußwort am Josefitag auf die Parallelen des heiligen Josef und den Erzieherinnen zu sprechen: Beide kümmern sich um „fremde“ Kinder und stärken das Vertrauen in das Leben. Der evangelische Pfarrer Victor Linn freute sich, dass junge Familien in Großmehring Wohnungen und Platz für Kinder finden.

Coronabedingt musste anschließend die übliche Brotzeit ausfallen, aber ein paar Träger Bier hatte Namenstagskind Josef Sonner doch für die Gäste mitgebracht.

 

Fotos Impressionen beim Spatenstich: Wallner

 

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