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Gemeinde Großmehring  |  E-Mail: poststelle@grossmehring.de  |  Online: http://www.grossmehring.de

Das Wappen der Gemeinde Großmehring

Großmehring wird als "Moeringen" bereits im Nibelungenlied erwähnt, da sich dort eine günstige Stelle zur Durchquerung der Donau befand. Diese Furt soll auch im 8. Jahrhundert von Karl Martell mit einem Heer benützt worden sein. Zur Erinnerung an diese besondere landschaftliche Gegebenheit wurde in das Gemeindewappen ein blauer Wellenbalken, der als Symbol für die Donau gilt, aufgenommen. Das Gebiet der Gemeinde Großmehring gehörte einmal zum Benediktinerinnenkloster Neuburg. Darauf weist im Wappen der sog. Johannes-Adler hin, den das Kloster im Wappen führte.
Wappen von Großmehring

Wappenbeschreibung

Unter silbernem Wellenschildhaupt, darin ein blauer Wellenbalken, in Blau ein silbern nimbierter goldener Adler.

 

Wappengeschichte

Wellenschildhaupt und Wellenbalken symbolisieren die Donau und die historisch bedeutende Donaufurt bei Großmehring. Über eine günstige Stelle der Donaudurchquerung bei "Möringen" berichtet die 26. Aventiure des Nibelungenliedes.

 

(Aventiure im Sinne von "Teil einer Geschichte" erscheint als Überschrift für die einzelnen Handlungsabschnitte. Großmehring kommt somit im 26. Teil/Strophe des Nibelungenliedes vor.)

 

Die Donaufurt bei Großmehring soll auch im 8. Jahrhundert von einem fränkischen Heer unter Karl Martell benutzt worden sein.

 

Bei dem Adler handelt es sich um den so genannten Johannes-Adler, Attribut des Evangelisten Johannes, der in der Heraldik des Benediktinerinnenklosters in Neuburg a. d. Donau vorkommt. Er erinnert daran, dass das Kloster von 1007 bis 1542 als Grundherrschaft im Gemeindegebiet von Bedeutung war.

 

Wappendaten

 

Wappenführung seit 1977

Rechtsgrundlage: Beschluss des Gemeinderats und Zustimmung der Regierung von Oberbayern


Beleg: Schreiben der Regierung von Oberbayern vom 07.06.1977

 

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